Eine Plattform für Video-Fachberatung im Handwerk - in zwölf Wochen statt in anderthalb Jahren.
Wie für ein Start-up ein Marktplatz mit 21 Geschäftsprozessen entstand: spezifiziert, mit KI-Agenten gebaut, mit 90 % Testabdeckung abgenommen. Über ein Jahr früher am Markt, zu einem Bruchteil der Personalkosten eines klassischen Teams.
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Was kostet es, ein Jahr früher am Markt zu sein - und was kostet es, ein Jahr zu spät zu kommen?
Beratung vor Vermittlung
Ein Kunde beschreibt sein Anliegen, ein Fachberater sieht es sich per Video an und entscheidet: Anleitung zum Selbermachen oder Angebote von geprüften Betrieben. Drei Portale, ein Prozess - fertig entwickelt in zwölf Wochen, mit 1,5 Vollzeitstellen.
Die Ausgangslage
Handwerkertermine sind knapp, und ein großer Teil der Anfragen lässt sich in zehn Minuten per Video klären. Ein Start-up wollte daraus ein Geschäft machen: Kunden schildern ihr Anliegen, ein Fachberater schaut per Video hin und entscheidet, ob eine Anleitung reicht oder Angebote von geprüften Betrieben eingeholt werden. Für den Start brauchte es drei Portale mit einem gemeinsamen Ablauf: für Kunden, für Berater und für die Betriebe.
Der Zeitplan war der eigentliche Gegner. Ein Marktplatz lebt davon, dass er da ist, wenn die Nachfrage da ist. Klassisch geplant hätte das Vorhaben 19 Personen rund anderthalb Jahre beschäftigt - und wäre mit den Anforderungen von vorgestern gestartet.
Was gebaut wurde
21 Geschäftsprozesse in einer Plattform: von der Anfrage über die Video-Beratung bis zum Angebot, mit Benachrichtigungen, Rollen und Rechten für Kunden, Berater und Betriebe. Erst wurde jeder Prozess beschrieben und mit Abnahmekriterien versehen. Dann haben KI-Agenten gebaut, während 1,5 Vollzeitstellen spezifiziert, gesteuert und geprüft haben. Jede Änderung wurde automatisch getestet, zwei Abnahmerunden mit dem Kunden gehörten dazu. Am Ende standen 90 % Testabdeckung - und ein Produkt, das dem Kunden gehört.
Zwölf Wochen statt anderthalb Jahre: Der größte Gewinn ist nicht das gesparte Geld, sondern der Vorsprung am Markt.
Die Rechnung: Zeit und Geld
Klassisch: 19 Vollzeitstellen über rund 18 Monate sind 342 Personenmonate. Bei 6.000 Euro je Vollzeitstelle und Monat - unsere Annahme für voll belastete Personalkosten - sind das rund 2,1 Millionen Euro, bevor die erste Version läuft.
Mit Hexa Logic: zwölf Wochen bis zur fertigen Entwicklung und ein Festpreis im Bereich einer Plattform - nach unserem Preismodell bis 150.000 Euro. Das ist ein Zehntel der klassischen Personalkosten oder weniger.
Der größere Posten steht nicht in der Tabelle: 15 Monate Vorsprung am Markt. Wer so viel früher startet, sammelt so viel früher Kunden, Daten und Umsatz - mit Software, die auf dem Stand von heute ist, nicht von vor anderthalb Jahren.
Wo das Projekt heute steht
Die Entwicklung ist abgeschlossen, die Abnahme durch den Kunden läuft, der Go-live ist für Oktober 2026 geplant. Weiterentwicklung und Betrieb laufen im selben Vorgehen: Prozess beschreiben, bauen lassen, prüfen, freigeben. Der Name des Start-ups bleibt auf Wunsch des Kunden ungenannt.
- statt 18 Monaten klassisch (Schätzung)
- 12 Wochen
- früher am Markt
- 15 Monate
- Personalkosten des klassischen Teams (Modellrechnung)
- 2,1 Mio. Euro
- Vollzeitstellen, klassisch geschätzt
- 1,5 statt 19
Wo bleibt bei Ihnen Geld liegen?
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